Die Kräuselung der Selkirk Rex geht auf eine einzige natürliche Mutation zurück, die 1987 in einem Wurf in Montana auftauchte. Anders als bei den meisten Rex-Rassen wird sie autosomal-dominant vererbt: Es genügt, wenn ein Elterntier das Gen mitbringt.
Genau das macht diesen Mix überhaupt erst möglich. Verpaart man eine Selkirk Rex mit einer Ragdoll, tragen statistisch etwa die Hälfte der Kitten die Locke — und zwar auf dem seidigen, unterwollarmen Haar der Ragdoll. Das Ergebnis ist ein volumiges, weiches Fell, das deutlich weniger zum Verfilzen neigt als reine Wolle.
Übrigens: Auch glatthaarige Geschwister aus so einem Wurf sind wunderbare Katzen — sie tragen dasselbe Wesen, nur ohne Kräuselung. Wir werden bei jedem Kitten offen sagen, was es ist.